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Franke

Franke Kaffeemaschinen AG
Franke Coffee Systems
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Sind Sie ein Kaffee-Experte? Kennen Sie den Kaffee-Jargon? Hier können Sie nachschlagen.

Geschichte des Kaffees
Die Geschichten um die Herkunft und Entdeckung des Kaffees beruhen auf unzähligen Anekdoten....
Entdeckt wurde die Kaffeepflanze angeblich zwischen 575 und 1000 n. Chr. im heutigen Äthiopien. Im 15. Jahrhundert startete das Kaffeegetränk zu einem ersten Siegeszug im Orient: Von Mekka aus verbreitete es sich nach Kairo, dann Richtung Syrien und schliesslich nach Istanbul. Um 1600 erreichte die Kaffeebohne auch Europa und rund 50 Jahre danach wurde in Venedig das erste Kaffeehaus eröffnet. Die Kolonialmächte, vor allem Holland und Frankreich, sorgten im 17. Jahrhundert dafür, dass Kaffee heute in der ganzen Welt getrunken und auch angepflanzt wird.

Kaffeepflanzen
Die Kaffeepflanze braucht ein ganz bestimmtes Klima (heiss-feucht, 18°-22°) und eine besondere Bodenbeschaffenheit. Die idealen Bedingungen findet sie im so genannten Rohkaffeegürtel, zwischen dem 25. Breitengrad nördlich und südlich des Äquators. Die grossen Erzeugerländer liegen somit in Mittel- und Südamerika, Zentralafrika und Asien (Indonesien, Thailand, Indien). Brasilien liegt mit einem Anteil von ca. 30 % an der Spitze der weltweiten Kaffeeproduktion, gefolgt von Kolumbien und den afrikanischen Staaten.

Kaffeearten
Der Botaniker unterscheidet mehr als 80 Arten von Kaffeepflanzen. Zwei davon sind besonders wichtig: Coffea Arabica und Coffea Robusta. Coffea Arabica steuert rund 75 % zur weltweiten Kaffeeproduktion bei. Sie wird auf Höhen zwischen 900 m und 2000 m angepflanzt und weist eine ausgezeichnete Qualität auf. Der Koffeingehalt beträgt 1,1 - 1,7%. Coffea Robusta wächst zwar schneller und ist sowohl resistenter als auch ertragsreicher als die Art Arabica, sie ist aber von eher mittelmässiger Qualität. Der erdige, strenge Robusta-Kaffee macht ungefähr 25 % der Weltproduktion aus. Coffea Robusta wird zwischen Meereshöhe und 600 m angepflanzt und ist vor allem in den Tropenregionen Afrikas, Indiens und Indonesiens zu finden. Der Koffeingehalt beträgt 2 - 4,5%.

Ernte der Kaffeekirschen
Von der Saat des Kaffeebaumes bis zur ersten Blüte vergehen drei Jahre und eine erste bescheidene Ernte kann gar erst im 4. Jahr gepflückt werden. Ein weiteres Jahr dauert es, bis mit einem normalen Ertrag gerechnet werden kann.

Aufbereitung
Man unterscheidet bei der Aufbereitung des Kaffees zwei Methoden: nass und trocken.
Nasse Aufbereitung
Diese Methode wird vor allem bei qualitativ guten Kaffeesorten angewendet. Zuerst werden die Kirschen über Nacht in Quelltanks eingelegt, sodass das Fruchtfleisch von den Bohnen getrennt werden kann. Danach werden die Bohnen fermentiert (gegärt), was massgeblich zum späteren Geschmack des Kaffees beiträgt. Schliesslich werden die sie blank gewaschen und getrocknet.
Trockene Aufbereitung
Die Kaffeekirschen werden auf Trocknungsplätzen ausgebreitet und während 2 bis 3 Wochen oder maschinell während 2 bis 4 Tagen getrocknet. Nach der Trocknungsphase werden die Kirschen maschinell aufgebrochen und der so gewonnene Rohkaffee gereinigt und sortiert.

Handel
Der Rohkaffee wird meist in 60 kg Säcke abgefüllt und per Schiff in alle Welt verfrachtet. Die wichtigsten Kaffee-Börsen befinden sich in New York (für Arabica Bohnen) und London (für Robusta Bohnen).
 
Zweig einer Kaffeepflanze
«Coffea Arabica»
Glossar

Quintal
Gewichtsmass, das auch als Richtmenge für einen Kaffeesack gilt.

Verschnitt
Gute Kaffeemischungen sind in der Regel ein Verschnitt aus mindestens 7 Sorten verschiedener Provenienzen.

Xylose
Holzzucker, der ebenfalls in der Kaffeebohne vorkommen kann.

Bold
Englische Bezeichnung für eine Kaffeebohnengrösse zwischen "mittelgross" und "gross".

Feige
Getrocknete Feigen werden mit Kaffeebohnen geröstet und gemahlen. Dies ist eine der billigsten Handelsmischungen. Von Gesetzes wegen darf der Feigengehalt jedoch 4% des Mischvolumens nicht überschreiten.

Zozza
Wer eine Zozza in den Espresso giesst, macht daraus einen "cafè corretto".

Gerbstoffe
Aromakomponenten, deren Anteil in Kaffee möglichst niedrig bleiben sollte.

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  Letzte Änderungen: 21.11.2008
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